Der mediale Linke Teil des deutschen Volkes in herrlichster Schockstarre

9. November 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

Man kann über Donald Trump, den republikanischen Bewerber um das US-Amerikanische Präsidentenamt, denken was man will und wie es vor allem unsere öffentlich rechtlichen Medien gerade tun in seine Äußerungen alles mögliche hineininterpretieren. Aber in einem Punkt hat er wohl recht. Wenn Hilary Clinton gewählt wird, wird sie am Ende wohl tatsächlich die deutsche Angela Merkel sein. Nun ist Trump wohl eher Instinktpolitiker. Ein reiner Bauchmensch. Er sagt was er denkt und was er denkt ist nicht viel. Aber das ist okay. Viele US-Bürger denken ganz genauso. Leute die mitten im Leben stehen. Männer meist. Wahrscheinlich spricht er aber auch nur aus, was eine Hilary Clinton eben eher denkt.

Während ich bei Clinton, bei all ihren Äußerungen, ihrem ziemlich unverhohlen nach klassischem Estabishment ausgerichtetem Background geradezu karrikaturesken Überzeichnung einer politischen Karrierefrau, die in ihrem ganzen Erwerbsleben nie von etwas anderem als von Staatskosten gelebt hat, leise Zweifel habe ob sie überhaupt noch als Individuum im engeren Sinn bezeichnet werden kann. Sie wirkt zumindest sehr weit entfernt von typisch menschlichen Bedürfnissen. Mehr wie ein Produkt ihrer abgehobenen überkandidelten Umgebung, ein Algorithmus auf zwei Beinen. Wenn dieser Sprechroboter des Hauptstadtklüngels doch irgendwelche Gefühle entwickelt sind diese wahrscheinlich absolut irrational. Es stellt sich hier schon jetzt die Frage ob sie ihre Amtszeit, seien es nun vier oder acht Jahre wie eben Merkel bis zum bitteren Ende einfach aussitzt. Verändern wird sie wohl nichts. Auch wäre Clinton definitiv sehr viel langweiliger als Trump.Vielleicht ist sie letzten Endes tatsächlich nur auf ein Symbol zu reduzieren wie ihr Wahlkampf. Dieses seltsame Emblem mit dem Pfeil im H. Dieser Pfeil weist vielsagend von ihr weg und zwar nach rechts.

Und dort rechts von ihr steht, das kollektive Aufheulen – als hätte man eine Handvoll Ziegelsteine in einen Hundezwinger fallen gelassen – der Medien, haben es angekündigt man müsste eigentlich nicht mal mehr genauer nachlesen, nun ein Donald Trump als neuer US-Präsident fest. Das zeigt uns zugleich auch einmal mehr wieder, dass die sozialen Medien die in Treue fest geschlossen hinter einer Hilary Clinton standen nur einen sehr kleinen äußerst homogenen Teil der Wirklichkeit abbilden. Jede ehemals seriöse deutsche Zeitung übt sich in ihren absurdesten Weltuntergangsphantasien. Man wetteifert geradezu im unterbieten jedweden Niveaus. Und dennoch macht es mich irgendwie auf eine irrationale Art glücklich dieses ganzen Müll zu lesen. Die Presse im Schockzustand. Der Präsident der größten Demokratie der Weltpolizei ist ein Rassistischer Vollarsch. Ein Tabularasa-Mann.
Mal ganz abgesehen davon. Die USA haben eigentlich gute Erfahrungen mit schrägen Präsidenten. Ob nun Bill Clinton oder die Bushs, Gerald Ford oder Kennedy. Nur rumgehackt würde auf denen nicht halb so heftig wie auf Donald Trump.

 

In den üblichen 100 Tagen dann mehr dazu.

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