TBC-Schibörse 2008 in der Jahn-Turnhalle

28. November 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt für die Cannstatter Zeitung

Bad Cannstatt: größte Kinder-Wintersportausrüstungsveranstaltung der Region

(mr) – Am Samstag hatte der Turnerbund Cannstatt (TBC) wieder zur jährlichen Schibörse in ihr derzeitiges Übergangsquartier, der Kursaal wird umgebaut,  die Turnhalle der Cannstatter Jahn-Realschule eingeladen.

Die Veranstalter hatten das diesjährige Angebot überwiegend auf Kindersachen beschränkt. Erklärte Gerd Göhring vom TBC Und die Preise für die alten Schier deutlich reduziert. So gab es für Erwachsenenschier am Samstag eine Obergrenze von 100 Euro für Kinderschier war man auf 60 Euro heruntergegangen und für Kleinkinderschier maximal 20 Euro veranschlagt. Also eine  gute Gelegenheit auf der Börse das eine oder andere „Schnäppchen“ zu machen. „Damit verkaufen wir die Schier zwar deutlich unter Wert“, so ein Schilehrer des TBC Pit Liebendörfer, aber das sei immer noch besser als das alte Material jahrelang im Keller herumstehen zu haben, bis es gar nicht mehr zu verkaufen ist. Ohnehin lassen sich alte Langschier über 1,80 Meter eigentlich nicht mehr verkaufen. „Es gehen eigentlich nur noch Carvingschier und hier gibt es bereits einen Trend zu noch schmalerer Taillierung und deutlich breiteren Schaufeln“, weiß Liebendörfer. Mancher Kunde interessiert sich beim Schi auch nur für die Bindung. Das Brett bleibt dann bei uns stehen. Bei der Beratung ist Liebendörfer jedoch ganz in seinem Element. Er kann die Eltern gut verstehen, die ihre Kinder erstmal nur auf der Schibörse ausrüsten. Er selber hat seine Tochter bis 15-jährig auch ausschließlich auf Schibörsen ausgerüstet. Nach spätestens zwei Jahren sind die Wintersportsachen für die Kinder wieder zu klein. Dann können sie entweder wie bei Familie Schmid, die bei Liebendörfer einen ausgewählten Schi an den mitgebrachten Stiefel anpassen lässt, an die kleineren Kinder abgegeben oder wieder auf die Schibörse zurückgebracht werden. Kleinere Macken sind bei Kinderschiern nicht so wichtig. Fahranfänger achten ohnehin nicht so sehr auf das Material. An dem Schi für Martin wird von Liebendörfer nur die Lauffläche bemängelt. Fürs einstellen wird ein Fachgeschäft empfohlen, dass dann meist auch eine Inspektion am Schi zu erschwinglichen Preisen vornehmen kann.

Immer wichtiger werden für den Schifahrer auch Helme. In einigen Ländern besteht schon eine Helmpflicht und auch in Deutschland ist es meist so, dass Schifahrer ohne Helm nicht mehr gerne versichert werden, wissen die TBC-Berater.

Wichtig ist es allerdings schon morgens auf die Börse zu kommen. Denn da ist die Auswahl an Kindermaterialien noch am größten. Immer wieder kommt es auch vor, dass man sich schon vor der Türe einig wird und es wechseln schon dort Schlittschuhe, Schistiefel oder Snowboards den Besitzer. Die Börse wird dann nur noch zur Beratung oder um sich mal umzusehen aufsucht.

Insgesamt ist das Angebot in diesem Jahr um die Hälfte reduziert worden, so Göhring. Einfach als Anpassung an den leider nicht so bekannten Ausweichstandort in der Turnhalle, der einfach nicht so sehr besucht wird wie der Kursaal der zur Zeit noch immer renoviert wird.

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