Zehn Jahre Kinder Villa Berg

21. Mai 2006 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

Stuttgart: Tag der offenen Tür – Pflanzen einer Esskastanie

 

(mr) – Am Samstagnachmittag feierte die Tageseinrichtung Kinder Villa Berg in der ehemaligen Berger Kinderklinik neben den SWR-Studios ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.

 

Nach einem bunten Fruchtcocktail der den Gästen zu Beginn als Begrüßungsgetränk überreicht worden war folgte zur Einstimmung in die Jubiläumsfeierlichkeiten eine Vorführung der Kindertanzgruppe Aladin. Mit frechen Liedern und orientalischen Kostümen sorgten sie so für Auflockerung vor den offiziellen Festansprachen. Auch der direkte Nachbar SWR ist ein großer Förderer der Einrichtung, die zum Jubiläum zahlreiche Tuben Fingerfarbe und Malutensilien übergaben. Längst vorbei sind damit die Zeiten, in denen man sich mit der Sendeanstalt um das Gebäude stritt. Als besondere Ehrenäste sind der Jugendamtsleiter Bruno Pfeifle mit seinem Stellvertreter, die Kinderbeauftragte der Stadt Stuttgart Roswitha Wenzl, sowie die beiden Stadträre Manfred Kanzleiter und Marita Gröger wie auch einige Bezirksbeiräte aus Stuttgart-Ost Stadt, deren Einsatz die Einrichtung viel zu verdanken hat am Mitfeiern. Wie auch der Elterbeirat und Förderverein der Einrichtung. Mit denselben ging es zunächst einmal hinunter und den Hof, wo sie zum Jubiläum gemeinsam mit einigen Kindern der Einrichtung einen Baum, eine von den Kindern ausgesuchte Eßkastanie pflanzten. Neben vielen Aktionen für die Kinder selbst, wie dem Kinderkino, dem Kindertheater, Malen, Schminken und dem Liedermacher Sergio Vesely wurden wie bei einem Tag der offenen Tür üblich Besucher durch die erst renovierte große Anlage geführt. In der mittlerweile immerhin neun von 30 Erziehern betreute Gruppen untergebracht sind. Hingewiesen wird auf die verschiedenen Maßnahmen. Der oberste Stock ist unterteilt in die Matheecke, eine Naturwissenschaftsecke, mit der auch viele die auch viele Ausflüge unternommen werden, einer Computer- und einer Leseecke. Um die Kinder an Buchstaben zu gewöhnen ist so viel wie möglich beschriftet. In der eigenen Küche wird gegessen und einmal in der Woche gemeinschaftlich eingekauft und gekocht. Gegessen wird im Zweischichtbetrieb. Zuerst die jungen, die dann zum Mittagsschlaf gehen. Die Kinder werden zur Schule geschickt daneben gibt es Hausaufgabenbetreuung. Im 2.Obergeschoss gibt es sogar eine Spätschicht, für Eltern, die ihre Kinder erst gegen 19.30 Abholen können. Auch das Gästebuch war bald voll des Lobes über die gelungene Investitionen in den letzten Jahren in diese Anlage, die nun immerhin 160 Kinder zwischen Null und 14 Jahren beherbergt, die auf vier Etagen verteilt sind. Auch die Eltern sind von dem Konzept begeistert. „Kinder können von Null bis 14 dort perfekt versorgt werden und lernen eine Menge auch im Umgang mit anderen Kindern. Meine Älteren die noch im normalen Kindergarten waren sind ganz anders. Natürlich sind hierzulande Eltern, die ihre Kinder schon frühzeitig in die Ganztagespflege abgeben leider noch immer die Rabeneltern“, erzählt ein Vater. „Die 160 Plätze sind momentan allerdings die absolute Obergrenze, erklärt Elternbeiratssprecherin Anna Kedziora. Für das leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat mit Kuchen, und gegrillten, oder dem vegetarischen Ali-Burger.

Neue Neckarnixe für die Prominentenkicker

21. Mai 2006 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt für die Stuttgarter Zeitung

Bad Cannstatt: 30. Brückenfest der Stuttgarter Prominentenkicker – neue Neckarnixe inthronisiert

(mr) – Am Wochenende ist als Höhepunkt des zweitägigen Brückenfestes im bewährten Zeremoniell die Neckarnixe Claudia II., die im letzten Jahr die zahlreichen Veranstaltungen der Stuttgarter Promikicker repräsentiert hatte von der neuen Neckarnixe Christiane I. abgelöst worden.

Mit einer Harleyescorte Rotlicht und Sirenengheul kamen alte und neue Neckarnixe über den Wasen auf den Festplatz unter der König-Karls-Brücke gebraust, wo beide von der großen Schar der Besucher und gewaltigem Medinaufwand begeistert empfangen wurden. Auf der Bühne fand dann die Übergabe der kennzeichnenden Schärpe statt. Die, die ehemalige Neckarnixe ebenso wie die Zeit bei den Prominentenkickern, wie sie zum Abschluss gestand sehr vermissen werde. Die neue Neckarnixe ist Christiane Holzbecher Tochter des Leiters des Stuttgarter Berufskollegs für Modegestaltung und Bekleidung. Das Nixenblaue Kleid wurde für den Anlass von der Mutter entworfen. Wie man zur Neckarnixe wird? „Es gab ein Casting, und da ich durch meine Eltern diese Institution schon gekannt habe, habe ich mich einfach einmal beworben. Ich musste dazu lediglich sieben andere Bewerberinnen ausstechen“, so die Neunixe, die es auch sonst faustdick hinter den Ohren hat. Ebenso wie die Eltern der künstlerischen Seite verhaftet schlug sie mit einem Studium der Violine, Schulmusik und Jazztrompete die musische Laufbahn ein. In ihrer Arbeit als Dirigentin versucht sie daher stets auch Musik mit anderen Bereichen der Darstellenden Kunst, wie eben der Mode zu verbinden. Mit vier Fremdsprachen wird sie von Vereinspräsidenten Erich Brodbeck dann auch als die bisher vielseitigste Neckarnixe vorgestellt. Mit der Schwabenhymne „Uf am Wasa grasat Hasa“ vorgetragen von einem Chor aus zahlreichen Stuttgarter Prominenten unter ihnen auch Promikicker Juniorenmitglied, die Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf, wurde sie feierlich in ihr Amt eingeführt. Groß gefeiert wurde auch im Hinblick darauf, dass dieses das letzte Brückenfest sein wird. Gut bestückt war auch die Tombola, die neben einem Wellnesswochenende auch Trikots von der Nationalmannschaft mit allen Unterschriften und ebenso eines des VfB anbot.  „Es ist nicht leicht Publikum zu finden unter der Konkurrenz der vielen zahlreichen Veranstaltungen um den Wasen herum“, so Werner Schüle der die technischen Belange des Vereins im Auge hat. Und wie die letzten beiden Brückenfeste davor war auch dieses total verregnet, so dass wir uns unbedingt nach einem neuen Event umsehen mussten. Neue Ideen müssen deswegen her. Im nächsten Jahr soll es ein neues Event geben, denn die Institution der Neckarnixe soll in jedem Fall beibehalten werden. Vielleicht auf dem Neckar auf einem Schiff des Neckarkäptn, oder man geht zu den Fischerstechern dazu, die allerdings nur jedes zweite Jahr stattfinden. „Alle Vorschläge kommen auf den Tisch und müssen nun erst einmal auf ihre Machbarkeit hin ausgewertet werden. Die Institution der Neckarnixe soll aber in jedem Fall erhalten bleiben“, so Brodbeck.

1279 Stäffele bis zum Muttertag

14. Mai 2006 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

 

Stuttgart: Knapp 500 Läufer beteiligten sich am achten Stuttgarter Stäffeles Walk der AOK und des Württembergischen Leichtathletikverbandes

 

(mr) – Am Sonntagnachmittag startete der achte Stuttgarter Stäffeles Walk. 1279 Stäffele hatten die Läufer Auf der Strecke, die vom Stuttgarter Westen über die Uhlandshöhe und Gablenberg bis ins Cannstatter Sportzentrum neben dem Stadion führte zu bewältigen. Viele Familien nahmen diese Gelegenheit als sportlichen Familienausflug zum Muttertag wahr.

 

Gut besucht war der Platz vor der AOK im Stuttgarter Westen, wo sich die zahlreichen Teilnehmer für ihre bevorstehende Strapaze in die Listen eintrugen. „Wir haben 23 Gruppen eingeteilt, von schnellen geübten Läufern, über solche mit gemäßigtem Tempo, bis zu Einsteigern“, erklärt die Organisatorin des achten Stuttgarter Stäffeles-Walk von der AOK, Christina Rau. Die meisten der Teilnehmer machten das erste mal bei einer derartigen Aktion mit. „Wir wollen mit der Aktion ach einmal wieder darauf aufmerksam machen, wie viele schöne, sehenswerte Ecken es in Stuttgart gibt, die man durchaus alle auch gut zu Fuß erkunden kann“, so Rau weiter. Dazu waren besondere Plätze, wie der Eckensee, die Sternwarte oder die Daimler-Crysler-Teststecke alle paar Meter beschrieben und mit bunten Luftballons markiert. Die Strecke ist in diesem Jahr an einen Stäffeles-Rundwanderweg aus  dem Buch „Treppauf, Treppab in Stuttgart“ angelehnt. Zunächst einmal und auch immer wieder unterwegs hielten die Gruppenbegleiter ihre Läufer zum aufwärmen und Stretching an. Und man kommt von weit her. Viele der Teilnehmer können sich nur auf indisch, oder englisch mit den anderen Läufern verständigen. Die aber gerne in die Mitte genommen werden beim Lauf. Denn so viel Zeit Stuttgart beim Lauf ein wenig zu vorzustellen ist dann schon. Erika Ries und Annerose Haefele kommen aus Bretten. Ihr Ziel ist es, das vor zehn Jahren verlassene Stuttgart einmal wieder kennen zu lernen. Stefan Knotz ist mit der ganzen Familie beim Lauf mit dabei. Beide Kinder, die für den Muttertag aus Heilbronn angereist waren wurden so kurzerhand ebenfalls zum Lauf mitgenommen. „Eine Muttertagswunsch“. Ebenso hält es die Familie Hennes. Die zehnköpfige Schar, die sich alle mit denselben T-Shirts kenntlich gemacht hat ist hier mit vier Generationen vertreten. Selbst der 72jährige Großvater ist als begeisterter Läufer mit dabei. „Das ist so zusagen unsere Muttertagsaktion“, erklärt die sportliche Familie und lacht. Mit 72 Jahren ist auch Edeltraud Ellinger ganz vorne mit dabei. „Ich habe bisher jeden Stäffeles-Walk mitgemacht“, erklärt die rüstige alte Dame vom MTV Stuttgart-Kräherwald, für die das nichts besonderes ist. „Ich mache das dreimal die Woche und auch noch Yoga dazu“. Allerdings ist der Rettungsdienst immer präsent. „Bis auf ein paar Brandblasen hatten wir aber nichts zu tun“, erklärt DRK-Helfer Michael Schuhmann anschließend. Zunächst führt eine ganze Reihe von Staffeln begonnen mit der kleinen Treppe an dem Durchgang zum Neckartor über die Staffeln der Sängerstraße und der Emil-Molt-Staffel bis zur ersten Versorgungsstation auf der Uhlandshöhe, wo dienstfertig Erdbeeren und Äpfel gereicht wurden. Viele genossen dort den ersten Rundblick über Stuttgart. Die nächsten Staffeln des Donndorfweges ging es Abwärts aber nicht allzu lange. Nach einer Menge weiterer Staffeln, ist die Getränkestation bei Gablenberg erreicht. Die Läufer werden immer angehalten mitzuzählen. „Wie bei der letzten Pfunds-Aktion bei der die Fettaugen gezählt werden mussten werden heute die Staffeln gezählt“, so Rau. Vom dortigen Ausblick über die Kreuperberglandschaft geht es am Waldrand entlang dann allmählich abwärts über Gaisburg auf das Stadion zu, bis dann der Zielort das Sportzentrum erreicht ist. Neben der Vorstellung weiterer Lauftreffs waren die Läufer dort erst einmal zu einem gesunden Essen eingeladen. Bei anschließender Körperfettanalyse und der Auswertung des Stäffelesgewinnspiels konnte dann auch der Muttertag richtig begonnen werden.

Archivare haben beim Fußball eine Menge mitzureden

7. Mai 2006 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

 

Stuttgart: Der Ball ist Rund – Zehn Archive in der Region öffneten für Fußballinteressierte Bürger ihre Magazine

 

(mr) – Am Wochenende hatte der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare zum Tag der Archive eingeladen. In Kooperation mit dem Deutschen Sportbund überboten sich die Archive in der Region darin zu zeigen, was ihre Archivare alles über die bewegte Vergangenheit des Runden Leders ausgegraben hatten.

 

Besonders weit in die Vergangenheit des Fußballs ließ das Hauptstaatsarchiv Stuttgart blicken. Hier ging man in einer anschaulichen Ausstellung bis zu den Wurzeln des Fußballspiels zurück. „Erste Belege für das Fußballspiel finden sich bereits im elften Jahrhundert. Ein Dokument des Vatikans belegt, dass im Norden Frankreichs schon zu dieser Zeit zur Volksbelustigung auf lederummantelte Schweinsblasen getreten wurde. Sinn des damaligen Sieles war es den Ball durch die Stadtore benachbarter Dörfer zu befördern“, erklärt Peter Rückert, der Referatsleiter für Öffentlichkeitsarbeit im Staatsarchiv Stuttgart. Um das anschaulich zu machen hatten die Archivare sich einiges einfallen lassen. „Wir haben uns vom Metzger einige Schweineblasen besorgt und diese von einem hiesigen Kürschner nach historischem Vorbild mit Leder ummanteln lassen. Ein Torwandschießen zwischen dem Italienischen Generalkonsul Faiti Salvadori und dem Präsidenten des Landesarchives Baden-Württemberg Robert Kretzschmar bildete den Auftakt zu einem Wettbwerb, der über die Zeit der Fußball WM, über die diese Ausstellung zu sehen ist den besten Schweinsballschützen ermitteln soll. Auch die Medicis haben Bälle in ihrem Wappen. Sie machten den Fußball als Calcio im Adel in Italien salonfähig, erklärt Rückert. Interessantes erfuhr man auch über Stuttgarts Fußballgeschichte. Denn der Hinweis auf die Pallemile, die Ballspielmeile in vielen Dokumenten und Zeichnugen der Stadt zeigt, dass die Schwaben schon gegen Ende des 17. Jahrhunderts dem Runden Leder zugetan waren. Neben der Lusthausruine befand sich auch das Ballspielhaus. Für Tennis allerdings. Nebenbei wurde der Besucher durch die verschiedenen Abteilungen der Archive und der Buchrestaurierung geführt, die sonst keinen Zutritt erlauben. Man erfuhr, wie alte Werke wieder restauriert werden, entleimt und neu gebunden. Auch das umfangreiche Onlineangebot des Staatsarchives wurde präsentiert. Dabeben führte das Stadtarchiv Leinfelden-Echterdingen durch seine Magazine. Um Sportgeschichte ging es außerdem im Stadtarchiv Weinstadt. Das Landeskirchliche Archiv präsentierte unter dem Titel „Herr Pfarrer, was ist los mit mir, ich treff den Ball nicht mehr“ das Verhältniss von Kirche und Sport. Wozu auch zur Autogrammstunde mit VfB-Profi Christian Gentner geladen worden war. Das Stadtarchiv Stuttgart zeigte, dass Stuttgart schon immer Sportstadt war. Ebenso wie das Haus des Dokumentarfilms. Um die kriminelle Vergangenheit des Landes hatte sich das Staatsarchiv Ludwigsburg angenommen wie auch das Bundesarchiv in die Justizakten und die der NS-Prozesse blicken ließ. Mit dem Göppinger Stadtarchiv konnte wer wollte Ahnenforschung betreiben.

Die Ausstellung über den Beginn des Fußballsports ist über die komplette Fußball-Weltmeisterschaft im Hauptstaatsarchiv zu sehen und auch an der Schweinsblase darf sich jeder Besucher natürlich üben.

Besucher von Stuttgarter Stadtstrand begeistert

1. Mai 2006 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt für die Cannstatter Zeitung

Bad Cannstatt: Das sandige Neckarufer lädt wieder zum relaxen ein

(mr) – Seit Montagmittag lädt der Stuttgarter Stadtstrand wieder zur Entspannung und Gemütlichkeit ans Neckarufer auf den Seilerwasen beim Roten Kreuz Krankenhaus ein.

Eigentlich wollten die Betreiber Christian List und Alexander Scholz schon am Sonntag, also einen Tag früher, in die neue Saison, zu einer weiteren Auflage des Stuttgarter Stadtstrandes starten, der nun schon zum dritten Mal stattfindet. „Aber dafür war das uns das Wetter doch noch ein wenig zu kalt“, erklärt Scholz.

Am Morgen wird noch einmal der Sand ordentlich zusammengerecht und die Accessoires für einzelnen Logen ausgepackt und aufgestellt. Schon während so der Strand aufgebaut wird und durch Scholz und seine kleine Gruppe so allmählich die Form eines echten Badestrandes mit Sonnenschirm und Liegen annimmt, lassen sich die ersten Besucher am Strand in den Sonnenliegen nieder. Zwar ist das Wetter noch nicht wirklich danach am Strand in der Sonne zu liegen, aber dafür wird jeder Sonnenstrahl, der einen Augenblick lang durch die dichte Wolkendecke bricht mit einem besonders großen Hallo begrüßt. „Besondere Events haben wir nicht geplant. Der Strand soll wie sonst auch bei Musik und Geselligkeit zu Entspannung einladen“, erklärt Scholz das schlichte Konzept um die sandigen Hügel eingangs des Anlagenparks. Aber gerade das schätzen die Besucher des Stadtsrandes. Es werden Cocktails und gutes vom Grill serviert. „Zur Fußball Weltmeisterschaft werden dann in den Logen einige TV-Geräte aufgestellt, dass auch hier die WM verfolgt werden kann“, so Scholz. Während dieser Zeit schließt der Strand je nach Besucherandrang, da zu dieser Zeit die Sperrstunde wegfällt. Schon am Nachmittag sind der Strand und auch die Cocktailbar hervorragend besucht. Auch Spaziergänger lassen sich in dieser für eine Großstadt ungewohnten Idylle zum verbleiben einladen. „Wir sind gerade mit den Kindern in der Wilhelma gewesen und auf dem Nachhauseweg haben wir das hier entdeckt“, erzählt eine Familie. Und die Kinder können hier auch noch im Sand spielen. Die Besucher aus Köln loben die ruhige, gemütliche Atmosphäre und bestätigen damit Scholzs Konzept vom „Einfach nur entspannen“.  Stuttgart sei mit dieser Idee auf den Weg zur einer richtigen Großstadt, meine viele Besucher. „So ein Strand mitten in der Stadt, auch mit dem ganzen Grün drum herum ist schon eine tolle Attraktion“. Stefan und Sheila von Brocken, beides alte Cannstatter, waren schon im letzten Jahr hier. „Es ist einfach gemütlich hier, schön und gerade noch nicht so überlaufen“. „Es ist eigentlich genau das richtige für mich“, findet Stefan von Brocken, der es sich mit seiner Frau in den Liegestühlen bequem gemacht hat. „Einfach ein bisschen in der Natur dösen. Mir gefällt das hier erheblich besser als die Marktstraße“. Sie beide haben in der Zeitung von der Eröffnung gelesen. Bisher ist der Strand gut angenommen worden bestätigt auch Betreiber Scholz. „An guten Sonntagen, wenn das Wetter mitmacht haben wir schon einen Durchlauf von etwa 600 Personen“. Das ganze Geschäft ist auf mehrere Jahre angelegt, erklärt Scholz. Schließlich müssen die Investitionen die hier getätigt worden sind erstmal hereingeholt werden. Das sind neben Getränkecontainer, Lichterketten den Liegen und Sonnenstühlen und einer Dusche auch immerhin 120 Tonnen Sand. Ab heute hat der Stadtstrand bei gutem Wetter täglich von zwölf Uhr bis Null Uhr geöffnet.

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