Die Premierefahrt der neuen Oldtimerlinie begann mit einer Panne

23. September 2004 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

Fahrzeugpremiere des Straßenbahnbeiwagens 1369 mit Baujahr 1950 im Zuffenhausener Straßenbahnmuseum

Stuttgart-Zuffenhausen (mr) – Am Wochenende hatte der Verein Stuttgarter Historische Straßenbahnen zur Präsentation eines neu hergerichteten Wagens, dem Beiwagen 1369 eingeladen, der nun 32 Jahre nach seiner Außerdienststellung für die Oldtimerlinien 19 und 23 wieder in Betrieb genommen werden soll.

„1971 ist der letzte Beiwagen dieser schmucken Baureihe nach 20 jähriger Dienstzeit außer Betrieb genommen worden“, erklärte Jürgen Daur, der Schriftführer Vereins. 107 Wagen dieser Baureihe wurden damals zwischen 1950 und 1954 von der Heidelberger Wagonfirma Fuchs gebaut. Den 1369 habe man von einem Museum in Hannover zurückgekauft und restauriert. Der Wagen war damals ganz im nostalgisch, aufwendigen Stil der 50er Jahre mit kleinen Glastischchen, Leder- und Kirschholz Innenausstattung gebaut worden. Ab diesem Zeitpunkt waren diese Wagen dann auf nahezu allen Stecken der SSB im Einsatz, bis 1971 auch der letzte durch den GT 4 der heute noch als Linie 15 in Betrieb ist ersetzt worden war.

Auch der wird, so Daur, 2006 seinen Betrieb einstellen. Damit soll auch das Straßenbahnmuseum in das Depot Cannstatt verlegt werden. Dieser Standort biete erheblich mehr Platz für zukünftige Projekte und sei auch von seiner Bausubstanz im Stil der alten Backstein-Industriebauten passender.

Am Samstag stand man allerdings erst einmal ohne den Wagen da. Um 13 Uhr hatte das Dreiergespann mit dem Wagen 1369 das Cannstatter Depot verlassen. Doch vor den Toren kam der Zug schon wieder zum Stehen. Direkt vor der Depothalle war er entgleist. Was ein wenig an die südamerikanischen Touristen-Bummelzügen erinnert, die auch jede paar Minuten anhalten weil der Zug aus den alten Gleisen gesprungen ist, oder irgend welche Dinge von den Schienen geräumt werden müssen. Die auch in etwa das selbe Alter haben. Zum Glück war es vor dem Depot und ohne Passagiere passiert. „Das war die erste Entgleisung seit dem Betrieb unserer Oldtimerlinie“, versicherte Daur. Die Rundlinie 19 wurde damit erst einmal von einem anderen historischen Zug übernommen, da der eingeplante nun erst einmal gründlich untersucht werden muss.

Später hatten die Besucher aber dann doch noch Gelegenheit wenigstens einen Blick auf den neu hergerichteten Wagen zu werfen, den man doch noch nach Zuffenhausen geschafft hatte. Auch der feurige Elias dampfte an diesem Tag über die Linie der Strohgäubahn nach Weissach. Hierhin wurde ein Bustransfer eingerichtet.

Neben Kaffee und Kuchen im Restaurantwagen führte Jörg Zimmer durch das Museum und erklärte nebenbei die Entstehung der SSB die 1868 als Pferdebahn Stuttgart begann.

Der historische Straßenbahnverein hat etwa 40 aktive Mitglieder, die sich in ihrer Freizeit dem restaurieren der historischen Bahnen und Wagen widmen. Das nächste Projekt sei ein Wagen aus dem Krieg, für den es allerdings noch ein wenig am Geld fehle.

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Ivan ein weiterer Wirbelsturm und noch lange nicht das Ende der Hurrikansaison in der Karibischen See (1A/4B/5C)

20. September 2004 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

Hintergrund: Nur wenige Tage nach Frances braute sich über dem karibischen Meer ein neuer Hurrikan zusammen. Der Hurrikan „Ivan“ ist am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 Stundenkilometern über die karibische See hinweggefegt. Zuerst erreichte er die Inseln Trinidad und Tobago von wo aus er über Barbados, Grenada, Jamaika, die Cayman Inseln und Kuba zog, bevor er die USA erreichte. Mehr als sieben Meter hohe Wellen lösten Überschwemmungen aus und starker Regen spülte ganze Straßenabschnitte fort. Bei seinem Zug über die Karibik nahm Ivan fast auf die höchste Hurrikan-Stufe Fünf an Stärke zu. Er er erreichte die US-Küste beim Bundesstaat Luisianna und zog dort schwächer werdend bis in die Neuenglandstaaten hinauf.

Ergebnis: Der Wirbelsturm hat knapp 100 Menschen in den Tod gerissen und schwere Verwüstungen angerichtet. Millionen mussten ihre Häuser verlassen. Die Schäden werden auf vier bis zehn Milliarden Dollar geschätzt. Mit sintflutartigen Regenfällen setzte der Hurrikan weite Landstriche unter Wasser. Rund 90 Prozent der Häuser Grenadas wurden beschädigt. Nach Schätzungen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz machte Ivan 60.000 der 90.000 Bewohner Grenadas obdachlos. Auf Barbados wurden rund 175 Gebäude – darunter zwei große Hotels – zerstört. Insgesamt wurde Florida am härtesten getroffen, nachdem bereits in den vergangenen vier Wochen die Hurrikans Charlie und Frances Teile des Bundesstaats schwer verwüstet hatten.

Tierische Einblicke

19. September 2004 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt für die Cannstatter Zeitung

Bad Cannstatt: Wilhelmatag – Der zoologisch-botanische Garten lud zur Nabelschau

(mr) – Am Sonntag konnten die Wilhelmabesucher wieder einmal einen Blick hinter die Kulissen des zoologisch-botanischen Gartens tun und sich dabei direkt vom Experten, dem Wilhelma Pflegepersonal Tipps für Haustier und Garten einholen.

Wenn vorne die Tiere in ihren Käfigen, oder Freigehegen zur Freude der Besucher umherstolzieren und zur Freude der Fotografen allerhand Kunststücke vollführen, herrscht hinter den Kulissen meist Hochbetrieb. Wie so ein Alltag eines Tierpflegers in der Wilhelma aussieht, oder was der Tierarzt alles zu tun hat, dass konnte der Wilhelma-Besucher am Wochenende hautnah miterleben. Dabei durften er, ob groß oder klein, natürlich wie die Pfleger selbst mit den Tieren hautnah in Kontakt treten. So gab es als die wohl ungewöhnlichste Aktion im Aquarienhaus nicht nur Fische und die Fütterung der winzigen Krebse und Quallen zu bewundern, deren Entstehungsgeschichte man sich nebenbei erklären lassen konnte, sondern auch zwei riesige, bunte Koi-Karpfen im Wasserbassin zum streicheln. „Beide Karpfen sind bei Sammlern so zwischen 800 und 1 000 Euro wert“, weiß Pfleger Azubi Stefanie Kukwik, die die Besucherfragen beantwortet. Auch das neugeborene Poitou-Eselfohlen durfte von den jungen Besuchern gestreichelt werden. Jede paar Minuten gab es so am Sonntag zwischen  neun und 17 Uhr irgendwo anders auf dem 30 ha großen Gelände eine spannende Aktion zu beobachten. Auf dem offenen Betriebshof, wo sonst der Zutritt streng verboten ist durften sich Kinder selbst eine Pflanze eintopfen und Pfleger Thomas Gesewsky führte dem unerschrockenen Publikum seine Spinnen und Heuschreken vor. Ein Gespensterheuschrecke und eine Stabheuschrecke, beides Tiere von beachtlicher Größe, für gewöhnlich in Australien beheimatet durfte der Besucher auch mal auf den Arm nehmen. „Wir züchten die Heuschrecken außerdem um sie an kleine Affen und Vögel zu verfüttern“, so Gesewsky, der die Tiere zu hunderten in kleinen Käfigen hält in denen sie bei ihren pausenlosen Paarungsakten und der Eierablage vom staunenden Besucher beobachtet werden konnten. Für die Heuschrecken wird in kleinen Kisten wiederum Weizen gezüchtet. Eine etwa DinA 3 große Kiste mit zehn Tage altem Weizen ist eine Tagesration für die heranwachsenden Riesenheuschrecken, die sonst nur als Plage bekannt sind, da sie als Schwarm gefürchtet in Afrika ganze Landstriche kahl fressen erklärt Gesewsky. Pfleger Gerhard Pop fand man beim reinigen der Pinguinanlage. „Ich putze vier bis fünf mal am Tag. Denn nach zwei Stunden sieht es hier schon wieder aus, als wäre ich nie da gewesen“, erklärt er den Eltern der Kindern, die sich zur Fütterung um das Gehege drängen. Alle seine Pinguine kennt er mit Namen. Gerda darf bei der Fütterung auf seinen Schoß sitzen und lässt sich auch gerne von den Kindern streicheln. Ein Pinguin frisst drei bis vier große Fische Am Tag, oder auch 15 kleine, erklärt Pop. Die großen gäben für unsereins schon ein ganzes Mittagessen. Ein Pinguin schluckt ihn in einem Ansatz hinunter. In Kooperation mit dem Wilhelmatag hält der Württembergische Gärtnereiverband einen Tag der offenen Gärten ab. Hier erfährt der Besucher alles über die Pflege und Haltung exotischer Pflanzen, wie beispielsweise den Fleisch fressenden Pflanzen (Carnivoren).  Aber auch über normale Gartenpflanzen, wie Tomaten wird aufgeklärt. Denn Kinder essen  in Deutschland viel zu wenig Gemüse weiß Laura Zinser vom WGV der Fachgruppe Gemüsebau. Sie wirbt hier für das Gemüse zwischendurch, das den Kindern als Tipp für die Eltern fertig geschnitten als so genannter Fingerfood serviert werden könne. Da greifen sie wie der Wilhelma Tisch beweist auch gerne einmal zu.

Tropensturm Jeanne fordert auf Haiti und der Doninikanischen Republik über 1 000 Opfer (3A/4B)

15. September 2004 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

Hintergrund: Der heftige Regen, der als Folge des Sturms, zwei Tage über Haiti niedergegangen war, ließ Flüsse über die Ufer treten und löste zahlreiche Schlammlawinen aus. Haiti ist wegen der Abholzung seiner Wälder besonders anfällig gegen die Folgen starker Regenfälle. Zudem ist das bitterarme Land gegen Naturkatastrophen schlecht gewappnet. Die im Norden Haitis gelegene Stadt Gonaives und umliegende Gebiete wurden völlig überschwemmt, viele Straßen wurden unpassierbar.

Ergebnis: Drei Tage nach dem verheerenden Tropensturm Jeanne ist die Zahl der Todesopfer auf Haiti am Mittwoch auf etwa 1 000 gestiegen. Ebenso viele Menschen gelten als vermisst. Mehrere Hundert Opfer ertranken in den überschwemmten Städten. Die sinkenden Wasserstände geben stündlich weitere Leichen und Tierkadaver frei. Die Gesundheitsbehörden warnten angesichts des feucht heißen Klimas vor Seuchen. 230 000 Menschen sind ohne Unterkunft, Trinkwasser und Nahrung.

5. Ökoweinmarkt bei Vino Vero

13. September 2004 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt für die Cannstatter Zeitung

Bad Cannstatt: Öko-Weinhandlungen aus dem ganzen Bundesgebiet boten ihre Produkte zum Test an

(mr) – Mit großer Publikumsressonanz wurde am Samstagnachmittag der fünfte Öko-Weinmarkt neben dem Cannstatter Bahnhof abgehalten. Dabei übergab Grünen Politiker Rezzo Schlauch seine Schirmherrschaft über den Cannstatter Öko-Weinmarkt an Theaterhausleiter Werner Schretzmeier.

Der Öko-Weinmarkt ist eine Gelegenheit auch einmal andere Weine, deren Winzer sich in der Herstellung einem besonderen Diktat unterworfen haben vorzustellen. So gab es dort  gleich mehrere Probierstände, wo sich der Kunde von Geschmack und Qualität der Öko-Produkte selbst überzeugen konnte. Daneben konnte aber auch Wasser von der Leonhardsquelle oder Brot der Handwerksbäckerei Mack verkostet werden. Für feines von Grill sorgte Slowfood Stuttgart. Der Stand von Winzermeister Erwin Christ, ist das  älteste biologische Weingut in Franken. „Wir haben 1964 damit begonnen in Nordheim nach antrophosophischen Vorbild Landwirtschaft zu betreiben“, erzählt Christ wie er zum Ökowinzer geworden war.  Bei dieser Methode wird auf verschiedene Rituale, natürliche Anbaumethoden und bestimmte Zeiten sehr großen Wert gelegt. Das mache er schon lange nicht mehr. Da er damit immer vor der Frage gestanden habe ein Ritual auszuführen oder den Kunden zu bedienen. Heute hat er sich der Bioland Gesellschaft angeschlossen und bewirtschaftet nach deren Auflagen sein  sechs ha großes Anbaugebiet dessen Erträge sich durchaus sehen und schmecken lassen können. Wie der Silvaner Retzbach Benediktusberg und sein Riesling. Alle Ökoweine schmeckt man, sind etwas milder, da die Säure von den natürlichen Mineralien abgepuffert werde, erklären die Winzer. Auch die Produkte der anderen Öko-Winzer aus Schorndorf, Rheinhessen usw. übrigens alles Produkte, die so Veranstalter Roland Ulbrich bei Vino Vero im Handel sind, sind es durchaus Wert einmal verkostet zu werden. Auch die Ehrengäste sind voll des Lobes, da besonders Schlauch als bekennender Weintrinker und scheidender Schirmherr sich gerne an die vielen bisher genossenen guten Tropfen erinnert. Der ebenfalls anwesende grüne OB-Kandidat Boris Palmer outete sich auf der Veranstaltung als bekennender Wassertrinker.

Taifun Frances zieht Schneise der Verwüstung über ganz Florida (1A/4B/3C)

5. September 2004 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

Hintergrund: Der Taifun dessen Sturmzentrum etwa doppelt so groß wie die Fläche Deutschlands war wütete zunächst auf den Bahamas. Das Auge des Taifuns hatte dann in der Nacht zum Sonntag die Küste Floridas erreicht, wo er zu einem Hurrikan der Stufe eins abgestuft worden war. Mit dem Tempo eines Fußgängers, am Rande des Hurrikans wurden trotzdem Windgeschwindigkeiten um die 160 Kilometer pro Stunde gemessen, zog der Hurrikan ungewohnt langsam seine mit 300 Kilometern Breite, auch noch nie da gewesen große, Schneise der Verwüstung durch ganz Florida. Und machte dort vor allem der Tourismusbranche schwer zu schaffen.

Ergebnis: Neun Tote. Die angerichteten Schäden werden auf bis zu 10 Milliarden Dollar geschätzt. Frances hat weite Teile Floridas verwüstet. Dabei ist Frances weiträumiger verlaufen und hat so ein größeres Schadengebiet hinterlassen. als sein Vorgänger Carley. 2,8 Millionen Menschen hatten in der größten Evakuierungsaktion der Geschichte Floridas ihr Zuhause verlassen. Etwa 5 000 Mann der Nationalgarde wurden mobilisiert, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. 50 000 sind noch immer in Notunterkünften untergebracht. Auch im NASA Raumfahrtzentrum Cape Canaveral richtete Frances die größten Schäden seit dessen bestehen an. Der Sturm soll am Montag Florida überquert haben und Kurs auf den US- Bundesstaat Alabama nehmen. Während Frances abzieht, braut sich laut Hurrikan- Zentrum in der Karibik ein neuer Hurrikan zusammen. Ivan könnte Florida innerhalb einer Woche erreichen.
Der den USA bisher kostspieligste Wirbelsturm war Andrew im Jahr 1992. Er hat nach Angaben des Nationalen Hurrikan Zentrums (National Hurricane Center) Schäden von insgesamt 26,5 Milliarden Dollar verursacht.

Pfadfindertag in Stuttgart

4. September 2004 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt für die Cannstatter Zeitung

Der Bund der Pfadfinder stellte sich auf den Schlossplatz vor

Stuttgart (mr) – Mit einem Tag der Pfadfinder in Stuttgart, der am Samstag von 8 bis 18 Uhr zum ersten Mal auf dem Stuttgarter Schlossplatz stattfand wollte der Bund der Pfadfinder und Pfadfinderinnen (BdP) den Stuttgarter Bürgern die Pfadfinderorganisation näher bringen. 

„Raus in die Natur“ oder „Jeden Tag eine gute Tat“ das kennt man von Pfadfindern. Neil Armstrong oder Harald Schmidt waren Pfadfinder. Andere, wurden Präsident der USA oder der reichste Mann der Welt. Was aus den heutigen Pfadfindern wird wissen wir nicht. Dass etwas aus ihnen wird mit Sicherheit“.

Mit diesem Slogan warben die deutschen Pfadfinder auf dem Schlossplatz. Zum Beweis, dass diese Zeiten noch nicht vorbei sind, dazu hatten Andrea Siepmann, die Pressesprecherin des Landesverbandes und Samu, der Landesvorstand des BdP Stuttgart einige der klassischen Pfadfinder-Übungsstationen auf die Königstraße mitgebracht. In einem der typischen schwarzen Pfadfinderzelte  gab es auch einen Videovortrag über verschiedene Aktivitäten, wie Zeltlager und Austauschfahrten der Verbände, auf die sich die Pfadfinder, wie Bugs, Pfadfinder haben alle ihren Spitznamen, jedes Mal sehr freuen. Das letzte Jahrestreffen erzählt Samu, wurde in Thailand abgehalten, wo Pfadfinder staatlich anerkannt und unterstützt werden. Weitere Aktionen um dem Besucher und neugierigen Passanten auf dem Schlossplatz das Pfadfindern schmackhaft zu machen war dann das barfuße Begehen von Kisten, die mit Tannenzapfen, Sand, Stroh und verschiedensten Bodenbelägen ausgelegt waren. Oder der Griff in verschiedene Töpfe um blind zu erfühlen, welches Naturprodukt sich darin  befindet. Pfadfinder kümmern sich heute hauptsächlich um das soziale Engagement, den Zusammenhalt einer Gruppe. Es komme sogar vor, dass bei Bewerbungsgesprächen gezielt Pfadfinder bevorzugt würden, da diese schon soziales Engagement gelernt hätten. Die Pfadfinderpädagogik lehrt in Gruppen zusammen zu leben. Sportliche, handwerkliche und musische Betätigung gehöre neben dem Leben in der Natur ebenso dazu. Der BdP ist ein interkonfessioneller Zusammenschluss aller Pfadfinder und den beiden großen Pfadfinder-Weltverbänden für Jungen und Mädchen angegliedert. Über einen ernsthaften Mitgliederschwund könne man sich eigentlich nicht beklagen. Auch wenn heute, so Siepmann immer noch die Frage gestellt würde, ob es Pfadfinder wirklich noch gebe.

Wo bin ich?

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