Die Menschheit ein Mensch

29. März 2002 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Antonino Zambito

Nehmen wir einmal an der Mensch wäre eine Zelle. Zu Beginn würde es nur eine Zelle geben. Eine Stammzelle, die sich in alle Zellarten verwandeln kann. Sie würde sich spezialisieren – entweder würde sie eine Leberzelle werden, eine Herzzelle oder auch eine Hautzelle. Nur, wenn sie alleine bleibt würde das nicht viel bringen. So verbindet sie sich mit einer weiteren Zelle. Aber zwei Zellen ergeben auch keinen Sinn. Aus diesem Grunde verbinden diese sich mit vielen anderen Zellen. Das Ergebnis ist eine Biomasse ohne Funktion. Sie kann weder etwas empfinden noch etwas tun. Eine Tatsache die nicht besonders befriedigend ist. Damit beginnen Zellen sich wie oben erwähnt zu spezialisieren. Sie werden zu Knochen um ein Gerüst zu bilden, zu Muskeln um sich zu bewegen oder zu Nervenzellen um zu empfinden etc. Einfach gesagt, die Funktion die benötigt wird, erschafft  das Organ. Fertig ist ein funktionsfähiges Lebewesen. Das aber nur durch das Zusammenspiel aller Organe überlebensfähig ist. Diese müssen sich jeder neuen Situation anpassen um überlebensfähig zu bleiben. Organe werden größer wenn sie verstärkt gebraucht werden und kleiner  wenn nicht.
Man darf sich die Organe nicht voneinander getrennt vorstellen. Und ebenso wenig einem Organ eine größere Wichtigkeit einräumen wie einem anderen. Das Herz kann z. B. kein Blut durch die Blutgefäße pumpen, wenn es nicht selbst dadurch versorgt wird und es würde durch den Körper rollen, wenn es nicht  anderes Gewebe auf seinem Platz hielte. Es würde sich selber vergiften, wenn die Leber das Blut nicht filtern würde. Das heißt, jedes Organ hat seinen Platz im System und jedes ist gleich wichtig zum Überleben.
Manchmal jedoch kann es passieren das eine Gewebeart nicht aufhört sich zu verbreiten, sie nimmt den Lebensraum eines anderen Gewebes in Anspruch und zerstört dadurch nicht nur den Lebensraum dieses, sondern schränkt auch das Lebewesen, dessen Teil es ist, in seiner Funktion und in seiner Überlebensfähigkeit ein. Es tötet sich selbst.
Nehmen wir einmal an, dass die verschiedenen Gewebe eines Menschen unterschiedliche Nationen repräsentiert. Weiße, Rote, Schwarze, Gelbe, Braune, Blaue, Grüne usw. Und eine Nation würde sich unkontrolliert vermehren und nicht mehr mit den anderen Zusammenarbeiten. Das Zusammenspiel das für das überleben wichtig ist würde aufhören. Abgrenzung und Diskriminierung aus Neid oder Angst wären die Folge, und die Menschen würden sich bekämpfen. Ein Einwand wäre das ein Volk oder eine Nation keine anderen Völker und Nationen braucht um zu existieren. Was an sich stimmt. Aber, wenn diese sich zusammentun um sich zu verteidigen, werden Sie den Aggressor zerstören und dessen Gebiet unter sich aufteilen. Ein kultureller, politischer sowie sportlicher Austausch ist also gesünder, nicht nur für die verschiedenen Nationen, sondern auch für das Individuum an sich.

Sitzung des Gerlinger Gemeinderates

20. März 2002 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

 

B. Brenner eröffnet die Sitzung mit der Bürgerfragestunde. Es erfolgt hierzu kein Beitrag!

 

Punkt eins der Tagesordnung:

Die Schulamtsverwaltung möchte den Jahrgangskindergarten an der Pestalozzi-Schule schließen. Der Grund sei zum einen, die Finanzierung, zum anderen reiche die staatliche Grundschulförderklasse für zurückgestellte Kinder in der Breitwiesenschule zu diesem Zweck völlig aus. Drittens müsse die Gleichbehandlung aller Kinder gewährleistet werden. Hierzu betätigt sich auch eine Kindergarten-Grundschule Arbeitsgruppe. Der Antrag zur Schließung wird einstimmig angenommen.

 

Punkt zwei der Tagesordnung:

Genehmigung der Mehrkosten und überplanmäßigen Ausgaben zu der Kanalauswechslung in der Bopserwaldstraße.

Die Mehrkosten ergäben sich durch die unglückliche Lage des Kanals. Der alte Kanalgraben verlief unter einer Telefonleitung, wodurch beim Ausheben der Graben nachbrach. Des weiteren wurde im Bereich der Bopserwaldstraße Fels angetroffen. Dann sei der alte Kanalgraben schmäler als es heute die Normen zur Arbeitssicherheit vorschreiben. Dazu reichen die Reste des Haushalts 2001 sowie die bereitgestellte Summe nicht aus. Daher wird der Gemeinderat gebeten 17.000 € zusätzlich bereit zu stellen. Die Abrechnungssumme wird bei 263.000 € liegen, wobei sich Mehrkosten von 44.604,37 € ergeben. Die Ursprüngliche Summe lag bei 218.395,63 €. Dem Antrag zur Bewilligung des Geldes wird einstimmig zugestimmt. Dies solle aber ein Einzelfall bleiben. Man erwägt hierbei für die Zukunft diverse Vertragsklauseln für die Auftragsfirmen einflechten, um solche Vorkommnisse schon in der Planung abzustellen.

 

Punkt drei der Tagesordnung:

Baubeschluss des Kanalisationsausbaues in der Hauptstraße!

Es soll hierbei eine Fahrspur in Richtung stadteinwärts weiterhin befahrbar bleiben. Um den Baumbestand der Alle an der Hauptstraße nicht zu gefährden soll der Kanal im Mikrotunnelverfahren ausgebaut werden. Nur an wenigen Stellen wo nicht anders möglich soll der Ausbau oberirdisch als offene Baumaßnahme geführt werden.

 

Punkt vier der Tagesordnung:

Mitteilung der Richtlinien über die Gewährung von Zuschüssen zur Förderung von Energiesparmaßnamen!

Hierbei sollen nach einem Beschluss der lokalen Agenda vor Solartechniken oder neuen Energien im Jahr 2002 zuerst die Altbauten bedacht werden. Das Förderprogramm bewilligt diesem Projekt erst einmal 10.000 €. Das ganze Förderprogramm soll im Amtsblatt und über Flyer noch bekannt gemacht werden.

 

Punkt fünf der Tagesordnung:

Die Ausschreibung zum Anbau eines Windfangs und Veränderungen im Gebäude im Kindergarten Waldsiedlung wurde von Bürgermeister Brenner in einer Eilentscheidung genehmigt. Es handelt sich hierbei um Genehmigung von überplanmäßigen Ausgaben von 125.000 €. Der Gemeinderat nimmt die Eilentscheidung von Bürgermeister Brenner bezüglich der Freigabe der Ausschreibung zur Kenntnis.

 

Punkt sechs der Tagesordnung:

Bekanntgaben und Verschiedenes

Eintrag ins goldene Buch der Stadt von der SPD Landesvorsitzenden Ute Vogt und Staatsminister Hans Martin Bury anlässlich des 110 Geburtstages des SPD Ortsverbandes.

Dann sei die Ausstellung Emailschilder eröffnet worden.

Im Donauschwäbischen Zentralmuseum wurde ein Mosaik eingeweiht. Das die Stadt Gerlingen mitgestiftet hat.

Zum 50 Jahre Baden Württemberg gibt es jeden Donnerstag nun eine Veranstaltung in Gerlingen.

Die deutsch-ungarische Gesellschaft hat Bürgermeister Brenner zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.

 

Handwerkerfest in Stuttgart – Weilimdorf

15. März 2002 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

Der Bund der Selbstständigen Weilimdorf veranstaltete am Sonntag in der Höfinger Straße ein Fest der Handwerker.

Der Auftakt zum Handwerkerfest in Weilimdorf begann mit einem Weißwurstfrühstück. Nach und nach, immer zwischen den einzelnen Höhepunkten des Festes stellte der erste Vorsitzende des Bundes der Selbstständigen Günter Held zusammen mit einem extra geladenen Moderator die rund 20 teilnehmenden Betriebe vor. Dabei waren nicht alle auf den ersten Blick erkennbare Handwerksbetriebe. Die Firma Binder eigentlich ein Busreiseunternehmen – deren Bezug zum Handwerk wurde erst durch den Blick des Moderators so richtig klar. Sie boten an diesem Tag Stadtrundfahrten in historischen Oldtimerbussen an. Bei der Firma Pfisterer konnte man sich in einem Selbstfahrerwettbewerb an Minibagger und Gabelstapler versuchen. Der Futterknecht Restaurationsbetrieb hatte eine offene Werkstatt eingerichtet, in der man bei der aufwendigen Reparatur antiker Möbel zusehen konnte. Auf einem Rundgang durch die Höfinger Straße durften so alle Betriebe besichtigt werden, in denen natürlich auch gleich unter den jugendlichen Festteilnehmern um Nachwuchs geworben wurde. Bei weiteren Spielen konnten die Stempel der Firmen auf einer Karte gesammelt werden, zu der es am Abend noch eine Verlosung gab. Wer noch Platz fand ließ den Tag auf der Hocketse des Getränkeparadies Dachtlers ausklingen, das an diesem Tag sein 90. Jähriges bestehen feierte.

Das Handwerkerfest in Stuttgart – Weilimdorf fand in diesem Jahr das erste Mal statt und konnte sich an diesem schönen Maitag an einer sehr hohen Besucherzahl erfreuen.

Der Jugendgemeinderat der Stadt Gerlingen

13. März 2002 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

 

Am Mittwoch, dem 13. März um 18.00 Uhr tagte der Jugendgemeinderat im Sitzungssaal des Rathauses Gerlingen.

 

Unter dem Vorsitz des Bürgermeisters trifft sich der Jugendgemeinderat seit seiner Gründung im November 1995 mindestens sechs Mal pro Jahr. Er besteht aus 18 ehrenamtlichen Mitgliedern. Die Mitglieder, meist Schüler zwischen 14 und 18 Jahren sind parteilos und werden für die Dauer von zwei Jahren von ihren Mitschülern ebenfalls im Alter von 14 bis 18 gewählt. Dessen Wahl findet alle zwei Jahre im November statt. Die Jugendlichen werden in einem ganztägigen Einführungsseminar vom Bürgermeister über die Arbeit eines Jugendgemeinderates informiert. Der Jugendgemeinderat bildet drei ständige Ausschüsse für Umwelt, Öffentlichkeitsarbeit und  Partnerschaft. Unter den 18 Gewählten haben je zwei Vertreter des Gymnasiums, der Realschule und der Hauptschule einen festen Sitz. Die Geschäftsordnung des Jugendgemeinderates ist im Ortsrecht der Stadt Gerlingen enthalten.

 

Die Tagesordnung beginnt mit Anregungen und Fragen der Jugendlichen an den Bürgermeister.

Aktuell hatten die Mitglieder des Jugendgemeinderates ein Grundstück zur Einrichtung eines Grillplatzes und einer Partyhütte in Gerlingen gesucht. Dazu soll laut Bürgermeister Georg Brenner am 9. April dieses Jahres eine Begehung ausgesuchter Plätze  mit Bürgermeister und Gemeinderatsmitgliedern stattfinden.

Dann stellen sich zwei junge Damen vor, die in Renningen einen Jugendgemeinderat einrichten möchten und darum bitten in nächster Zeit den Gerlinger Jugendgemeinderatssitzungen beiwohnen zu dürfen. Dem Antrag wird in einer sofortigen Abstimmung  stattgegeben.

 

Der zweite Punkt behandelt die Berichte aus den Ausschüssen und Arbeitsgruppen

Auf mehrfachen Wunsch sollen in den Gerlinger Schulen Getränkeautomaten aufgestellt werden. Die Fragen hierbei, womit die Automaten befüllt werden sollen, wer die Mietkosten trägt und wie das Problem der Flaschenrückgabe gelöst werden soll müssen dahingehend noch mit der Schulleitung geklärt werden.

 

Der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit möchte eine Fotobroschüre des Jugendgemeinderates herausgeben. Es sollen darin die Sitzungstermine und besonderen Anlässe bekantgegeben werden. Daneben befindet sich auch eine Website des Jugendgemeinderates im Aufbau. Letztens möchte man am Stadtfest mit einem Gewinnspiel teilnehmen.

 

Der Ausschuss Verkehr und Umwelt möchte einen autofreien Sonntag anregen. Der Vorschlag wird an den Arbeitskreis Agenda weitergegeben.

 

Der dritte Tagesordnungspunkt, die Aids Aktionstage des Jugendgemeinderates Gerlingen im November 2002

In diesem Rahmen sollen neben diversen Vorträgen über die Krankheit eine Party und ein Sportturnier stattfinden. Über das wann und wie ist man noch uneins. Da die Stadthalle auch von anderen Parteien sehr gerne genutzt wird.

 

Punkt vier eine Lüftungsanlage für das Cafe Konfus

Aufgrund der sehr schlechten Luft im Jugendtreff Cafe Konfus soll dort eine Lüftungsanlage installiert werden. Eine Lösung durch Rauchverbot hält der Bürgermeister für schwer durchsetzbar. Hierzu steht ein Etat von 20.000 € zur Verfügung. Herr Hartmut Schneider von der städtischen Hochbauabteilung stellt den Jugendlichen anhand von Bauplänen unterschiedliche Möglichkeiten zum Bau eines Lüftungssystems vor.

 

Punkt fünf: Bekanntgaben und Verschiedenes

Die Ungarische Partnerstadt Tata läd vom 17 bis 20 Mai den Jugendgemeinderat zu Feierlichkeiten ein. Bürgermeister Brenner garantiert ein gut ausgefülltes Programm.

Eine weitere Broschüre mit Angeboten für die Jugend und als Berufsinfo für Hauptschüler wird angeregt.

Kann das Muckenfuck für jüngere jugendliche wieder hergerichtet werden? Da im Cafe Konfus eigentlich nur die Älteren sind.

Abschließend wird vom Bürgermeister Brenner zur  Nachsitzung im Stammlokal eingeladen, der dabei auch den Arbeitseifer seines Jugendgemeinderates noch einmal unterstreicht.

 

Das Autohaus Fritz Bauer feiert 25. jähriges Jubiläum

4. März 2002 § Hinterlasse einen Kommentar

Von Marco Rettstatt

Mit einem traditionellen japanischen Kirschblütenfest feierte vergangenen Samstag das Autohaus Fritz Bauer GmbH in Gerlingen seinen 25. Geburtstag

Das Autohaus Bauer feiert 25. Jähriges bestehen. Weil dieses Autohaus aber ein Mitsubishi Vertragshändler ist feiert man das freudige Ereignis mit einem traditionellen, japanischen Kirschblütenfest. Dieses Fest wird seit 1982 deutschlandweit in allen Mitsubishi Filialen gefeiert. So Gerald Haug, der Geschäftsführer der Fritz Bauer GmbH.

Das Fest der Kirschblüte ist allerdings nicht nur ein Autofest. Es wird jedes Jahr am 25. Mai in Japan gefeiert, wenn die kurze Zeit der Kirschblüte gekommen ist. Dazu setzt man sich meist mit einem Picknickkorb und einer Flasche Sake auf die mit den weiß-rosa Kirschblüten übersäten Wiesen. Die fünfblättrige Kirschblüte verkörpert das Herz für den Japaner. Das erste Sakura, so der japanische Name dieses Festes soll im Jahre 812 zu Ehren des damaligen japanischen Kaisers gefeiert worden sein.

Das sieht in der Gerlinger Mitsubishifiliale dann etwa so aus, dass die Verkaufsräume mit traditionellem japanischem Wandschmuck, Symbolen und bemalten Sonnenschirmchen dekoriert werden. Die Werkstatt kunstvoll mit Mitsubishi Transparenten drapiert wird und auf Bierbänken nach traditioneller, deutscher Sommersitte eine Hocketse abgehalten wird. Für die Kinder wird im Hof eine Hüpfburg und ein Kinderschminktisch aufgebaut. Drinnen kann man  beim Jubiläumskuchen, aber auch Würstchen und Bier als Kunde mitfeiern. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band Buddies. Auch an diesem Tag steht der Geschäftsführer mit seinen Angestellten für interessierte Kunden zur Vorführung der neuesten Mitsubishi Modelle zur Verfügung, die dieses doppelte Angebot reichlich ausnutzen.

Aber nicht nur das Autohaus Bauer feiert heute hier Jubiläum. Mitsubishi selbst feiert dieser Tage sein 25. Jähriges Bestehen in Deutschland. 1977 nämlich brachte ein Hans Trapp, Datsun Vertragshändler die bis dahin noch völlig unbekannte Automarke aus Fernost mit den drei roten Diamanten im Firmenlogo nach Deutschland. Er gründete in seiner Heimatstadt Rüsselsheim die MMC Auto Deutschland GmbH und baute mit 60 Angestellten in der Bundesrepublik einen Händlerring auf. Einer davon ist Fritz Bauer, der in Gerlingen das Autohaus Bauer gründete. Als dieser sich 1990 zur Ruhe setzte wurde das Autohaus Bauer von Gerald Haug seinem jetzigen Geschäftsführer übernommen. Mitsubishi waren, so Gerald Haug es auch, die das erste Auto mit einem Dieselmotor entwickelt haben.

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für März, 2002 auf explicatio an.